Der nächste FilmVras findet am Sonntag den 17.11.2013 um 17 Uhr im SJZ react!OR statt.

Was gekocht wird, steht noch nicht genau fest.

Es stehen 3 Filme zur Auswahl. Hier gehts zur Filmwahl!

Posted 13.11.2013

Der nächste FilmVras findet am Sonntag, 09.06.2013 um 19 Uhr @react!OR statt.

Wir gucken zwei Kurzdokumentationen. Die erste auf Englisch mit deutschen Untertiteln über die "versteckten Opfer der Austeritätspolitik". Damit sind die Flüchtlinge gemeint, denen es gelingt, lebend nach Europa zu gelangen und in Griechenland ankommen. Weil der Film sehr kurz ist, sehen wir anschließend noch die Doku "Killing Nazis" über einen jüdischen Österreicher, der als "echter Inglourious Basterd" nach dem 2. Weltkrieg Rache an Nazis übt.

Dazu gibt es gutes Essen und Diskussion.

Into the fire The hidden victims of austerity

(language: mostly english with german subs)

A hard hitting documentary which shows the plight of refugees and migrants in recession hit Athens, Into The Fire is a film with a difference.

Shot and edited with sensitivity and compassion, it doesn’t pull its punches and makes for harrowing viewing in parts. It is the product of crowd funding, dedication, self-sacrifice and a burning sense of justice.

In times of severe austerity things look bleak for Greek people, but they’re far worse for those who have recently arrived. Without housing, legal papers or support, migrants in Greece are faced with increasing and often violent racism at the hands of the growing Nazi party Golden Dawn and the police in Athens. Many are trapped by EU laws and legislation of other EU countries meaning they’d be returned to Greece if they managed to get to another member state, they are desperate to leave the country.

This film gives incredible insights to the reality faced by people who simply want to lead peaceful, normal lives.

Killing Nazis

(language: deutsch)

Die Film-Doku "Killing Nazis" erzählt die reale Geschichte eines wahren "Inglourious Basterd", des heute 91-jährigen Alfred Müller aus Wien-Ottakring. Als Jugendlicher vor den Nazis nach Palästina geflüchtet, wurde er im Exil zu Chaim Miller und in einer Spezialeinheit der britischen Armee für den Einsatz als Agent in Nazi-Uniform ausgebildet. 1945 kehrte er als Soldat der "Jüdischen Brigaden" zurück nach Österreich, wo seine Eltern im Holocaust ermordet wurden. Alfred Müller übte mit seiner Einheit in Selbstjustiz Rache, indem er Dutzende SS- und Gestapoangehörige aufspürte, entführte, verhörte und hinrichtete. Der Film lässt den Zuseher miterleben und mitfühlen, wie und warum Chaim Miller vom Opfer zum Täter wurde, und er zeigt eindrucksvoll, wie das Leben eines Menschen durch die Geschichte geprägt wird und wie die Geschichte durch das Leben eines Menschen beeinflusst wird.

Posted 25.05.2013

Wir werden kommen… was soll das denn bedeuten?

WWK

An vielen Orten gibt es Menschen, die versuchen selbstverwaltete Strukturen zu etablieren und gemeinschaftlich und solidarisch ein Zusammenleben zu erlernen und zu praktizieren, das sich grundlegend von der Normalität im Kapitalismus unterscheidet. Im Allgäu erhoffen wir uns die Möglichkeit selbstverwaltete Räume in bisher leerstehenden Gebäuden aufzubauen.

Für diese Orte stellen wir uns zum Beispiel vor:

  • eine unkommerzielle, gemeinschaftliche Nutzung von Strukturen (offene Fahrradwerkstatt, Vokü, Hilfe zur Selbsthilfe, Computerräume, Nachhilfe)
  • Kunst und Kultur (Konzerte, Filmvorführungen, Poetry Slam)
  • Raum für politische Bildung (Infoveranstaltungen, Diskussionen, Filmvorführungen)
  • Ort für Organisation und Kommunikation (Plena, Vernetzung, Freizeitgestaltung)
  • unkommerzielle Kneipe ohne Konsumzwang
  • Raum für kollektives Wohnen
  • DEINE IDEEN

All dies soll ohne die Diskriminierung von Menschen aufgrund ihres Geschlechts, ihrer sexuellen Orientierung, ihrer Herkunft oder Hautfarbe stattfinden. Wir wollen raus aus der Vereinzelung und einem nach den Prinzipien der Verwertungslogik durchorganisiertem Leben.

>>> Willst du's genauer wissen, dann sieh dir unsere Eckpunkte an. <<<

Du willst das auch? Dann brich mit uns aus und mach mit! Um es gleich zu sagen: Dies ist eine offene DIY-Kampagne und keine feste Gruppe. Das heißt, dass alle Menschen, die sich mit den Eckpunkten der Kampagne identifizieren, sich mit ihren Ideen und Aktionen in welcher Art und Weise auch immer beteiligen können. Es ist nicht nötig, Dinge zuerst bei der Vollversammlung abzusprechen und absegnen zu lassen. Das bedeutet aber auch, dass die Kampagne stirbt, wenn sich keine_r daran beteiligt.